Architektur Ausstellungen Deutschland

Museum Insel Hombroich

Terunobu Fujimori

19.4.–4.10.2020
Eröffnung: 19. April, 12.00 Uhr
© Museum Insel Hombroich

Der Architekt Terunobu Fujimori (*1946, Takabe, Miyagawa-mura, Suwa Bezirk, Nagano Präfektur) hat zunächst ausschließlich als Historiker geforscht, unterrichtet und publiziert. „Dann“ – so hat es Arata Isozaki ausgedrückt – „begann er eines Tages, seltsame Gebäude zu schaffen, als sei er plötzlich verrückt geworden“. Seitdem hat er eine noch überschaubare Zahl von Projekten realisiert, die international starke Beachtung gefunden haben, von kleinen Teehäusern bis zu großmaßstäblichen, die Natur inkorporierenden Bauten. Fujimori entwickelt eine sehr persönliche, kritische Alternative zur zeitgenössischen Architektur, bei der er traditionelle Techniken und Materialien sowie natürliche Elemente in unorthodoxer Weise kombiniert. Er beschäftigt sich als Mitbegründer der ROJO-Society auch mit dem öffentlichen Raum, indem er Fehler, Ausnahmen und absurde Situationen in seinem metropolitanen Umfeld fotografisch dokumentiert. Seit 2016 ist er Direktor des Edo-Tokyo-Museums, welches sich der Geschichte Tokios widmet.

Die Stiftung Insel Hombroich richtet Terunobu Fujimori eine Ausstellung ein, in deren Rahmen Terunobu Fujimori ein Teehaus für die Raketenstation Hombroich realisieren wird.