Architektur Ausstellungen Deutschland

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

Japanisch‐Deutsches Zentrum Berlin © Wunderlich Architekten- und Ingenieurgesellschaft Berlin mbH, 2017

Auf Anregung der damaligen Regierungschefs der Bundesrepublik Deutschlands und Japans, Dr. Helmut KOHL (†) und NAKASONE Yasuhiro, entstand 1985 die gemeinnützige Stiftung Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin (JDZB). Es war eine Zeit, in der das Interesse der beiden Staaten am jeweils anderen stark zu wachsen begann, und so wurde das JDZB mit der Aufgabe betraut, „… die japanisch-deutsche und internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wissenschaft und Kultur zu fördern und zu vertiefen, […] insbesondere durch Unterstützung der japanisch-deutschen Verständigung auf allen Ebenen des Wirtschaftslebens zur Verbesserung der Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und Kultur.“
(Auszug aus der Stiftungsurkunde)

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben sich seit der Gründungszeit gewandelt, sowohl in den einzelnen Ländern als auch in Europa und Asien insgesamt. Standen am Anfang der Arbeit der bilaterale Austausch im Vordergrund, so hat im Laufe der Zeit der multilaterale Austausch an Bedeutung gewonnen. Die globale Vernetzung hat zugenommen, und das JDZB nimmt diese Veränderungen in seiner Arbeit auf, indem es Experten und engagierte Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammenbringt und operativ tätig ist mit Kooperationspartnern in einem internationalen Netzwerk. Neben den beiden Außenministerien Japans und Deutschlands hat auch das Land Berlin das JDZB von Beginn an unterstützt, und so nimmt es heute einen festen Platz in den deutsch-japanischen Beziehungen ein – mit wissenschaftlichen Konferenzen, kulturellen Veranstaltungen, Japanischkursen, Austauschprogrammen, einer Bibliothek und regelmäßigen Veröffentlichungen. Die wachsende Bedeutung des JDZB als einzigartige Institution innerhalb der deutsch-japanischen Beziehungen wurde beim 30-jährigen Jubiläum von Alt-Bundespräsident Christian WULFF, Bundeskanzlerin Angela MERKEL und Premierminister ABE Shinzō gewürdigt.