Architektur Ausstellungen Deutschland

Schau Fenster Berlin

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Raum für Kunst

Das SCHAU FENSTER ist ein Raum für Kunst in Berlin-Kreuzberg. 25 Meter Wand, 25 Meter Fensterfront: Der Name ist Programm. Der ehemalige Schauraum für Wasseramaturen wird seit August 2010 mit monatlich wechselnden Gruppenausstellungen zeitgenössischer Kunst bespielt. Seither hat sich das SCHAU FENSTER als ein Forum für Qualität und Kommunikation, für stilistische Vielfalt und disziplinübergreifende Zusammenarbeit etabliert.

Jan „Yaneq“ Kage, der das SCHAU FENSTER leitet, folgt dabei dem einen Leitsatz: „Kuratier die Kuratoren!“ So etablierte er den Ort als Schnittstelle verschiedenster Kunstkreise. „Bring sie alle zusammen,“ ist das Motiv nach dem Kage Kuratoren aus verschiedensten Teilbereichen der Kunstwelt einlädt. Künstler, Kunsthistoriker, Galeristen, Musiker – namhaft oder underground: Sie alle haben schon Ausstellungen im SCHAU FENSTER zusammengestellt. Nicht auf den Stil oder das Medium kommt es an. Es zählt die Haltung.

Der Vielfalt verschrieben ist das SCHAU FENSTER neben Ausstellungen auch ein Ort für Performances, Lesungen, kleinere Konzerte und Filmscreenings. Die Eröffnungsabende werden von Künstler-DJs begleitet und gehen meist in rauschende Feste über. Das Publikum setzt sich aus allen Alters- und sozialen Gruppen zusammen. Oft kommen hier Leute zusammen, die sich sonst wohl nicht begegnet wären. Die Kunst wird so außerdem zum Medium, das Diskussionen ermöglicht und anstößt.

2015 wurde dem SCHAU FENSTER der Berliner Senatsförderpreis  für Projekträume vom Staatssekretär für Kultur Tim Renner verliehen.

Der Musiker und Autor Jan Kage veranstaltet seit 2003 Jahren die Klub-Reihe „Party Arty“ in der er die Bereiche Kunst, Musik und Poetry für jeweils eine Nacht zusammenführt. Die Berliner Zeitung schrieb dazu, Kage sei ein Pionier der Verbindung von Kunst und Klubkultur. die tageszeitung (taz) schrieb der Reihe „fast schon Kultstatus“ zu. Zahlreiche Sonderprojekte sind aus dem Party Arty Netzwerk hervorgegangen, so z.B. zwei jeweils halbjährig angelegte Galerieprojekte (Party Arty Gallery, 2006 und das Vorspiel, 2008), die Berlin String Theory, die 2008 als Neujahrskonzert auf der ausverkauften Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz aufgeführt wurde und viele andere mehr. Seit September 2009 moderiert Kage unter seinem Künstlernamen Yaneq die wöchentliche Show „Radio Arty“ auf 100,6 FluxFm. Von 2010 bis 2013 veranstaltete und moderierte Kage in Zusammenarbeit mit dem Kunst Magazin die Reihe „Sammlergespräche“ und schloss dies mit einer Buch-Publikation ab (Offizin, Zürich). Kage hat im In- und Ausland Ausstellungen kuratiert und (nicht nur) Berliner KünstlerInnen ein Forum geschaffen.