Architektur Ausstellungen Deutschland

BDA Galerie Berlin

© BDA Galerie, Foto: Rainer Gollmer

Seit 2004 betreibt der Landesverband Berlin in der Charlottenburger Mommsenstraße mit der BDA-Galerie einen eigenen Ausstellungsort als Autorengalerie, an welchem – neben den durch den Landesverband jeweils in dreijährigem Turnus ausgelobten Architekturpreisen BDA-Preis Berlin und Hans-Schaefers-Preis – in intensiver Form der Qualitätsdiskurs in der Öffentlchkeit geführt wird. Die Themenfindung erfolgt jährlich durch ein offenes kuratorisches Team aus Verbandsmitgliedern, Theoretikern und Kritikern. Neben der Vernissage findet zu jedem ausgestellten Einzelthema ein öffentliches Galeriegespräch statt.
Mit dem Ziel der direkten Einbindung der Bauherrschaft in den Qualitätsdiskurs begann die Ausstellungstätigkeit im Jahr 2004 mit der Reihe 10 unter 1000 € zu ausgewählten Projekten des kostengünstigen Bauens und wurde 2005 mit Arbeiten von BDA-Architekten unter dem Schlagwort "zukunftsfähig bauen" fortgesetzt. Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums der Interbau '57 im Hansaviertel präsentierte die vielbeachtete Grundrissausstellung "Stadtwohnen" neue städtische Wohnprojekte. Sie wurde u.a. auf dem Weltkongress für Architektur UIA 2008 in Turin als deutscher Beitrag gezeigt.
Im Jahr 2008 wandte sich die Galerie dann unter dem Titel "Öffentlichkeit Bauen" dem Bauen für die öffentliche Hand und öffentliche Nutzungen zu, um schließlich mit der Reihe "Nach der Mauer" die stadtplanerischen und baulichen Entwicklungen seit dem Mauerfall 1989 zu würdigen.
In einer Serie extern kuratierter Ausstellungen hat sich der BDA in diesem Jahr Themen vorgenommen, welche die Architektur mit weiteren gesellschaftlich relevanten Fragen verbinden. Über die Architektur, Landschaftsarchitektur und den Städtebau hinaus sind dabei die Schlüsselthemen: Interdisziplinarität, Realitäten, Theorien, der Umgang mit Bildern, Räumen und Volumen, Informationen und Einflüssen. Hierzu zählt auch das Verhältnis von Kunst und Architektur.